Der Beruf Schlosser

Schlosser ist einer der bekanntesten Berufsrichtungen, die als solche heutzutage eigentlich nicht mehr existiert und doch noch von jedermann verwendet wird. Wird ein Mann nach seinem Beruf gefragt, so ist in vielen Fällen die Antwort: Schlosser. Doch was genau steckt sich wirklich hinter dieser Bezeichnung? Welche Tätigkeiten führt ein Schlosser aus und wie wird man Schlosser in der heutigen Zeit? Diesen Fragen wird hier nun auf den Grund gegangen und ein Beruf durchleuchtet, den viele zwar vom Namen her kennen, die wenigsten aber wissen, was diese Berufsgruppe tatsächlich arbeitet.

Was arbeitet ein Schlosser?

Schlosser ist ein handwerklicher Beruf, der sich mit Metall beschäftigt. Offiziell wird dieser Berufsbezeichnung seit 1989 nicht ein schlosser bei der arbeitmehr verwendet, und sämtliche Fachrichtungen der Schlosserei sind im Beruf des Metallbauers zusammengefasst. Der Aufgabenbereich ist jedoch der selbe geblieben. Als Schlosser oder Metallbauer haben die Arbeiter mit Metall in sämtlichen Varianten zu tun. Es wird gelötet, geschmiedet, geschweißt und geschraubt. Von Toren und Gitter aus Metall über Geländer und Treppen aus Metall bis hin zu Kfz Karosserien wird vom Schlosser alles bearbeitet, verarbeitet und hergestellt.

Da dieses Berufsfeld so ausgedehnt und facettenreich ist, wird es auch in unterschiedliche Sparten aufgeteilt. Grob gibt es zwei Unterteilungen: Industrie und Handwerk. Doch auch hier gibt es viele unterschiedliche Betätigungsfelder, die von einem Schlosser bedient werden.

Welche Fachrichtungen gibt es?

Im handwerklichen Bereich gibt es die Gruppen der Kfz Schlosser, die sich mit der Herstellung von Fahrzeugaufbauten, den sogenannten Karosserien beschäftigen, aber auch für Wartungen und Reparaturen von Fahrzeugen und deren Bau beschäftigen.
Bauschlosser haben mit Stahl zu tun und fertigen Tore, Türen, Geländer, Stiegen und Stege. Hier gibt es noch eine weitere Untergruppe, den Kunstschlosser. Dieser fertigt Gitter, Zäune und Tore an, die kunstvoll gestaltet sind.
Ein Industrieschlosser arbeitet meist in großen Fabriken und der Bau, die Wartung und die Instandsetzung von Maschinen zählen hier zum Aufgabenbereich. Sämtliche Teile, die aus Metall gefertigt werden, können von einem Schlosser bearbeitet werden. Ob Rohre oder Behälter, ob Stanzungen oder Zuschnitte, ein Industrieschlosser ist immer dort zu finden, wo in großen oder kleinen Fabriken mit Metall gearbeitet wird. Ein wichtiger und sehr verantwortungsvoller Bereich eines Industrieschlossers ist das Schweißen. Die unterschiedlichsten Schweißverfahren müssen von einem Schlosser von der Pieke auf gelernt werden. Dieses Berufsbild wird somit unterteilt in:

  • Handwerk
  • Industrie
  • Kunstschlosser
  • Kfz-Schlosser
  • Betriebsschlosser
  • Klempner
  • Stahbauschlosser
  • Rohrschlosser und Schweißer

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Wie und wo kann dieser Beruf erlernt werden?


Möchte man diesen Beruf ausüben, so sollte man sich zuerst für eine dieser Fachrichtungen entscheiden. Der Kfz-Schlosser wird in den meisten großen und kleinen Werkstätten zum Karosseriebauer ausgebildet. In großen Firmen und Fabriken werden Industriemechaniker und Konstruktionsmechaniker ausgebildet. Dafür ist eine sogenannte Ausbildungs,- oder Lehrzeit von mindestens 3,5 Jahren nötig. Die jeweilige Berufsbezeichnung ist korrekt:

  • Metallbauer in Konstruktionstechnik
  • Metallbauer in Nutzfahrzeugbau
  • Metallbauer in Metallgestaltung

Hier erlernen die Auszubildenden die Fertigung, Reparatur und Montage von sämtlichen Metallteilen und Konstruktionen. Doch nicht nur handwerkliches Geschick und Kraft sind bei diesem Beruf Voraussetzungen. Als Metallbauer müssen auch Skizzen gezeichnet und Maße genommen werden. Ein sehr gutes technisches Verständnis sind daher absolute Grundvoraussetzung. Neben der handwerklichen Ausbildung findet auch ein theoretischer Teil statt. Die Ausbildung wird mit einer Gesellenprüfung abgeschlossen, die aus einem praktischen, mündlichen und auch schriftlichem Teil besteht. Auch in technisch ausgerichteten Schulen kann der Beruf des Metallbauers erlernt werden. Hier erreicht man neben der Berufsausbildung das Abitur. Besonders beliebt sind diese technischen Hochschulen für Kunstschmiede und alle, die sich für den technischen Hintergrund dieses Berufszweiges interessieren und ein späteres Studium anstreben. Auch auf Facebook, haben Sie die Möglichkeit sich zu informieren.

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